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Stadtentwicklung mit Blick über den Tellerrand

25.09.2019 Die Zeichen stehen auf Bebauung. Wo aktuell archäologische Untersuchungen durchgeführt werden, wird demnächst vermutlich eines der größten Baugebiete in der Stadt umgesetzt.

 

Der Wasserkamp, eine Grünfläche gelegen zwischen Südfriedhof und Marienburg, hat ein aus Sicht der Stadt bebaubares Potential mit einer Gesamtfläche von etwa 360.000 m² für 600 Wohneinheiten. Das entspricht immerhin einer Fläche von mehr als 50 Fußballfeldern.

 

Rund 16.000 Kfz sind täglich auf der Marienburger Straße unterwegs zwischen Innenstadt und Itzum. Ein derart großes Neubaugebiet würde noch einmal bis zu 4.500 Kfz zusätzlich auf die Straße bringen. Wer die Situation täglich vor Ort erlebt, hat die Sorge, dass hier ein kaum lösbares Problem entsteht.

 

Die vorhandene Infrastruktur wäre damit auf der Marienburger Höhe und in Itzum überfordert, eine bauliche Anpassung und die Bürger entlastende Verkehrslenkung ist schlichtweg nicht möglich. Auch vorhandene Supermärkte, Kitas und Grundschulen bieten nicht ausreichend Kapazitäten für ein derartiges Projekt.

 

Zudem ist es in Zeiten intensiver und notwendiger Diskussionen um den Klimaschutz eine Herausforderung, städtisches Wohnen und Erhalt von Grünbereichen gemeinsam zu realisieren. Grüne, unversiegelte Zonen sorgen für ein gutes Klima, kühlen Innenstädte und sorgen für einen Erholungswert für die Bevölkerung. Wie viele Grünflächen kann eine Stadt bebauen? Wie viele Grünflächen braucht der Klimawandel und die Bevölkerung?

 

Ja, wir brauchen neue Flächen, auf denen Menschen ihr Eigenheim bauen können. Wir brauchen Flächen, die für den preisgünstigen sozialen Wohnungsbau geeignet sind, für Menschen und Familien mit geringem Einkommen, für Studierende etc. Wir brauchen barrierefreien oder barrierearmen Wohnraum für Menschen mit Behinderungen und die alternde Gesellschaft. Wir brauchen Flächen für neue Wohnkonzepte, generationenübergreifendes Wohnen.

Fiskalisch ist ein großes Baugebiet für die Stadt natürlich interessanter. Doch die langfristigen und nicht mehr rückgängig zu machenden Auswirkungen wiegen ggf. höher und sollten mit bedacht werden.

 

Statt Baugebiete zu konzipieren, die in diesem enormen Umfang Natur zerstört und Infrastruktur völlig überfordert, könnten auch die Stadtteile gestärkt werden, die um den Erhalt des kleinen Supermarktes, ihrer Grundschule oder ihrer Kita kämpfen müssen.

Im Landkreis Hildesheim gibt es Städte und Gemeinden, die aktuell wachsen und andere, die durchaus Schwierigkeiten haben, leerstehende Immobilien wieder „an die Familie“ zu bringen.

 

Im Verfahren um die Bewerbung als Europ. Kulturhauptstadt hat eines bisher sehr gut funktioniert: die Kooperation und die dadurch mögliche gemeinsame Bewerbung mit allen Städten und Gemeinden des Landkreises Hildesheim. Eine Region steht zusammen. Das ist nicht immer so.

Wie wäre es, wenn die Idee dieser vorbildlichen Initiative genutzt wird, um auch das Thema „Wohnen“ gemeinsam in den Blick zu nehmen. Die Stadtentwicklung nimmt also den Ball auf und schaut gemeinsam mit dem LK Hildesheim und allen Städten und Gemeinden, wo es gute Ressourcen gibt, um Baugebiete entstehen zu lassen. Also eine Stadtentwicklungsplanung über den eigenen Tellerrand hinaus.

 

Wir wissen, dass es Gemeinden gibt, die durch Neuansiedlungen ihre durch Bevölkerungsrückgang gefährdete Infrastruktur (Kitas, Schulen, Geschäfte, Ärzte etc.) retten könnten.

Selbstverständlich muss das einhergehen mit einer Verbesserung des ÖPNV. Aber auch das wird realistisch sein, wenn in den entsprechenden Orten wieder Menschen zuziehen.

So könnte auf dem Wasserkamp oder gegenüber auf der Bezirkssportanlage sozialer Wohnungsbau in Uni-Campus-Nähe entstehen, in weit kleinerem Umfang natürlich. Daneben entstehen neue Wohneinheiten in Achtum, Uppen, Einum, Sorsum und vielleicht auch in Diekholzen, Emmerke, Schellerten, Holle und Sibbesse oder anderen Gemeinden in unserer Region.

 

Ja, das ist komplex und eine enorme Herausforderung. Aber es wäre ein guter Ansatz, um Klimaschutz, Verkehrsbelastung, Wunsch nach günstigem Wohnraum, gute Nahversorgung und attraktiver ÖPNV unter einen Hut zu bekommen. Und die Region Hildesheim würde weiter zusammen wachsen.

In der Kultur und in der Regionalentwicklung.

 

Dirk Schröder

Weitere Infos und Kommunikationsplattform des ASM: http://facebook.com/schroederhildesheim

 

REICHE MENSCHEN SIND        "SOZIAL SCHWACH"


Häufig wird von „sozial schwachen Menschen“ gesprochen, wenn man finanziell schlechter ausgestattete Menschen meint.
Dass das falsch ist, belegt unter anderem der folgende Artikel.
Arme Menschen können sehr wohl sozial stark sein und reiche Menschen ebenso sozial schwach.
Ich nutze in diesem Kontext gerne den Begriff 'chancenarm', denn ohne adäquate finanzielle Ausstattung haben Menschen schlechtere Chancen als diejenigen, die finanziell gut ausgestattet sind.

Traurig aber leider wahr.

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